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"Akkuschrauber" - 52 Artikel

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Akkuschrauber: Muss es denn immer das teure Markenprodukt sein?

Ja, das muss es. Leider kann die Leistung der günstigen Akkuschrauber oft nicht überzeugen. Die Leistung eines Akkuschraubers wird am Akkumulator, dem Drehmoment und der Leerlaufdrehzahl ausgemacht, und diese Werte liegen gerade bei den Markenprodukten höher und sind somit besser. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass das Gerät mindestens zwei Gänge hat. So könnt ihr mit unterschiedlichen Kräften arbeiten und diese dem Arbeitsvorgang anpassen.

Der Akkumulator

Einige der günstigeren Modelle haben noch immer einen Nickel-Metallhydrid-Akku, abgekürzt NiMH-Akku. Der Vorteil eines solchen Akkus ist es, dass er sehr günstig ist. Der große Nachteil aber ist, dass er schnell seine Ladekapazität verliert, unter anderem durch Überladung, Überhitzung und Tiefentladung. Ihr könnt den NiMH-Akku nur begrenzt oft wiederaufladen. Die moderne und besser entwickelte Alternative stellen Lithium-Ionen-Akkus, abgekürzt auch Li-Ion Akku genannt, dar. Dieser hat zwar einen erheblich höheren Preis, kann dafür aber mehr Energie speichern und verliert seine Speicherkapazität nicht. Wenn ihr euch für einen neuen Akkuschrauber entscheidet, solltet ihr auf jeden Fall auf einen mit Li-Ion Technologie zurückgreifen.

Für alle Akkuschrauber gilt, dass es immer von Vorteil ist, einen zweiten Akku zu besitzen. So müsst ihr eure Arbeit nicht unterbrechen, während der Akku neuen „Saft“ benötigt. Von Modellen, bei denen sich der Akku nicht wechseln lässt, ist abzuraten. Jeder Akku geht irgendwann einmal kaputt, und ihr müsstet dann einen kompletten Akkuschrauber neu kaufen, statt des einzelnen Akkus.

Modelle

Akkuschrauber gibt es in mehreren Ausführungen. Es gibt so genannte Akku-Bohrschrauber, Minischrauber, Stabschrauber und Knickschrauber, wobei letztere zusammengefasst werden können. Alle Produkte unterscheiden sich in ihrer Funktionalität.

Akku-Bohrschrauber

Mit einem Akku-Bohrschrauber, könnt ihr, wie es der Name schon verrät, Schrauben und Bohren. Zusätzlich zu den Bits zum Schrauben, könnt ihr dieses Modell mit verschiedenen Bohraufsätzen ausstatten. Wer häufig mit diesem Gerät bohren möchte, sollte zu leistungsstarken Modellen greifen. Die Akku-Bohrschrauber-Reihe PSR von Bosch erfüllt dieses Kriterium und ist serienmäßig mit Lithium-Ionen Akkus ausgestattet. Die Bosch Modelle könnt ihr auch gleich mit 2 Lithium-Ionen-Akkus kaufen. So seid ihr von Anfang an bestens ausgestattet. Ein Bohrschrauber sollte mindestens 10-15 Volt aufweisen, damit er überhaupt die Leistung einer normalen Bohrmaschine erreicht. Das leistungsstärkste Gerät von Bosch hat sogar 18 Volt. Hier geht es ganz nach dem Prinzip: Je mehr desto besser.

Minischrauber

Minischrauber sind die kleinsten unter den Akkuschraubern und besonders bei Frauen beliebt. Aber auch sonst eignen sie sich hervorragend, um an schwer erreichbaren Stellen zu schrauben. Der Bosch IXO ist das meist verkaufte Produkt unter den Minischraubern. Mit nur 300 Gramm ist er ein richtiges Leichtgewicht. Natürlich kann man dieses Mini-Modell nicht mit den leistungsstarken Akku-Bohrschraubern vergleichen, da er einfach mit seinen 180 – 230 Umdrehungen pro Minute (Drehzahl) und nur 3 – 5 Nm Drehmoment viel weniger Leistung bringt – trotzdem erfüllt er seinen Zweck ohne Einschränkungen.

Stabschrauber/Knickschrauber

Auch hier verrät der Name die Form. Nicht jeder Stabschrauber muss auch gleichzeitig eine Knickfunktion haben, wobei es natürlich praktisch ist, gleich zwei Funktionen in einem Gerät integriert zu haben. Die Hersteller Makita bietet mit seiner Makita DF010DSE ein robustes und gut verarbeitetes Gerät an. Mit diesen Maschinen könnt ihr auch enge Stellen gut erreichen. Wenn das Gerät über eine Knickfunktion verfügt, so solltet ihr darauf achten, dass es mehrere Stufen gibt, um verschiedene Winkel einstellen zu können. Damit könnt ihr den Knickschrauber an viele Situationen anpassen.

Ladestation

Normale Ladestationen brauchen mehrere Stunden bis der Akkumulator vollständig geladen ist. Da aber die wenigstens lange warten, beziehungsweise im Voraus planen wollen, solltet ihr euch überlegen eine Schnellladestation zuzulegen – diese braucht nur knapp eine Stunde. Für die ganz Ungeduldigen gibt es Ladestationen, die nur unglaubliche 30 Minuten benötigen.

Was ihr braucht und was nicht

Die Hauptaufgabe eines Akkubohrers ist, einmal abgesehen vom Bohren, das Ein- und Ausdrehen von Schrauben. Jeder Akkubohrer sollte also einen Rechts-Links-Lauf besitzen. Diese Umschaltung muss gut erreichbar sein, damit das Arbeiten so unkompliziert wie möglich gehalten werden kann. Gute Akkubohrer haben einen Schnellstopp, was ein schnelles Stoppen nach dem Schraubvorgang bedeutet. So können Schrauben gezielt versenkt werden, ohne dass sie doch zu tief geschraubt werden. Mit einem so genannten Impuls-Antrieb kann von Anfang an mit voller Geschwindigkeit gebohrt werden. Bei den Bosch PSR Modellen ist diese Funktion zuschaltbar.

LED

Einige Modelle verfügen auch über eine LED Ladezustandsanzeige. So habt ihr immer im Auge wie lange ihr mit der Maschine arbeiten könnt. Ein integriertes LED Licht soll das Schrauben und Bohren in dunklen Ecken erleichtern. Oft sind diese LED nicht sehr hell, da sie den Akku nicht zu sehr belasten sollen. Alle Griffe sollten einen Soft-Touch Überzug haben, damit ihr das Gerät fest in der Hand halten könnt, ohne abzurutschen oder euch besonders anstrengen zu müssen.

Bedienung

Für die einfache Bedienung ist es wichtig, dass der Akkuschrauber ein Schnellspannbohrfutter besitzt. Damit können die Bits schnell und unkompliziert gewechselt werden. Eine zusätzliche Spindelarretierung macht ein Öffnen und Schließen des Schnellspannbohrfutters auch bei ausgeschaltetem Zustand möglich.

Zubehör

Viele Hersteller liefern ihre Akkuschrauber gleich im handlichen Koffer und mit einer bestimmten Anzahl an Bits und Bohraufsätzen. Ein paar Bits können dann direkt am Akkuschrauber angebracht werden oder in einem speziellen Bithalter. Winkelvorsätze solltet ihr euch zulegen, wenn ihr auch mal im die Ecke schrauben wollt. < br>
Ob ihr euch nun für eine kleine IXO oder eine große PSR von Bosch entscheidet, oder doch auf einen moderateren Preis achten wollt, ist euch überlassen. Es ist nur wichtig, dass ihr euch der Leistungsunterschiede bewusst seid. Möchtet ihr das Gerät wirklich oft nutzen, kommt ihr nicht drum herum, ein leistungsstarkes und teureres Modell zu kaufen. Dann steht handwerklichen oder DIY-Projekten nichts mehr im Wege.