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"Toaster" - 55 Artikel

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Toaster kaufen leicht gemacht

Sie sind aus einem modernen Haushalt nicht mehr wegzudenken: Toaster. Sie rösten, toasten, backen auf, und einiges mehr – und das schon seit über 100 Jahren. Bereits 1908 wurde der erste serienreife, elektrische Toaster, der D-12, auf den Markt gebracht. Ein voller Erfolg. Seitdem hat er in den meisten Küchen Einzug gehalten und übernimmt dort nicht nur praktische Aufgaben, sondern besitzt nahezu Kult-Status. Die große Auswahl an Designs und Modellen macht die Auswahl nicht leicht. Worauf ihr beim Kauf achten müsst, lest ihr in unserem Ratgeber.

Die richtige Wahl

Stellen Sie sich bei der Wahl die richtigen Fragen damit sich die Investition lohnt und Ihr Toaster zu Ihren Ansprüchen passt:

- Welche Funktionen soll ihr Gerät haben?
- Welche Größe soll Ihr Toaster haben bzw. wie viele Toasts sollen hineinpassen?
- Suchen Sie nach einem Toaster mit einer Sonderfunktion für Motive?

Ein Gerät, viele Funktionen

In den über 100 Jahren hat sich die Technik um einiges weiterentwickelt. So musste man anfangs die Zeitdauer des Röstens selbst kontrollieren und die Brotscheiben manuell herausholen. Man verbrannte sich dabei häufig die Finger.

Heute haben wir es da angenehmer, wenn die Toastscheibe automatisch nach einem bestimmten Intervall goldbraun gebrannt herauspoppt. Bereits seit 1919 gibt es diese sogenannten Pop-Up-Toaster. Die Technik mag sich zwar verändert haben, das Ziel allerdings ist das gleiche geblieben: Das Brot von beiden Seiten gleichmäßig rösten und zwar ohne Anbrennen.

Die Auswahl an Toastgeräten ist riesig und vielfältig. Hersteller wie Severin, WMF und Braun sowie viele weitere Marken stehen für Qualität und bieten hochwertige Modelle in Hülle und Fülle.

Dabei beschränkt sich die Funktion längst nicht mehr nur auf das Rösten von Brot oder Toast. Ein ganzes Arsenal an Zusatzfunktionen können Toastgeräte heute zusätzlich mitbringen. Wir zählen sie euch auf und erläutern, wofür diese Funktionen nützlich sind.

Separate Aufsätze sind stabiler

Der Klassiker ist wohl vielen bekannt: der Brötchenaufsatz für obenauf. Diesen gibt es in eingebauter und separater Variante. Integrierte Aufsätze können meist ein- und ausgeklappt werden.

Ihr solltet euch fragen, ob die Größe des Aufsatzes euren Bedürfnissen entspricht. Passen die gewünschten Backwaren überhaupt auf den Aufsatz? Oft sind die ausklappbaren Aufsätze schmal gehalten.

Sie sind außerdem eher instabil, da sie meist aus dünnen Metallstäbchen bestehen.

Habt ihr etwas mehr Platz in ihrer Küche, wählt besser ein Modell mit separatem Brötchenaufsatz. Diese sind in der Regel robuster und bieten oft mehr Fläche für die Backwaren.

Damit die Toastscheiben leichter heraus zu nehmen sind, gibt es bei den meisten Geräten die nützliche Lift-Funktion. Durch sie wird gleich verhindert, dass man den Heizelementen mit den Fingern zu nahe kommen muss. Eine besonders gleichmäßige Röstung beider Seiten einer Brotscheibe erhaltet ihr mit einer automatischen Zentrierungsfunktion. Diese Funktion möchten wir euch besonders ans Herz legen. Sie bewirkt, dass die Scheiben in der Mitte gehalten und letztlich beide Seiten gleichmäßig braun werden.

Kontrolliert Auftauen, Erwärmen und Nachrösten

Viele Toastgeräte kann man heute auch schon zum Auftauen und zum Erwärmen nutzen. Damit hierbei nichts schief geht, haben fortschrittliche Geräte eine Kontrollleuchte zur Orientierung. Mit der sogenannten Defrost– oder Auftau-Funktion können gefrorene Brotscheiben aufgetaut werden, ohne dabei getoastet zu werden. Die Aufwärmfunktion röstet die Backwaren ebenfalls nicht, sondern erwärmt sie bis zum gewünschten Grad.

Erreicht das Brot beim ersten Mal nicht die gewünschte Bräunung, können einige Toaster mit einer praktischen Nachröstfunktion aufwarten. Der Toast wird direkt noch einmal geröstet, ohne dass es am Ende zu dunkel wird. Denn das ist leider häufig der Fall, wenn man den normalen Toastvorgang einfach erneut startet.

Jedes Gerät geht in dem Moment nämlich davon aus, dass eine neue Scheibe eingelegt wurde. So wird die bereits geröstete Brotscheibe aber zu stark erhitzt und brennt schnell an. Deshalb finden wir diese Funktion besonders empfehlenswert.

Hochwertige Varianten haben einen automatischen Temperatursensor eingebaut. Über einen Drehschalter stellt man die gewünschte Röstung ein und der Sensor misst den Röstgrad elektronisch über die Temperatur. Die ideale Bräunung ist natürlich Geschmackssache und sollte euren Vorlieben entsprechen. Allerdings ist zu beachten, dass eine zu starke Röstung schädlich für die Gesundheit sein kann. Formaldehyd kann durch zu starke Hitze im Brot freigesetzt werden. Aber keine Sorge! Ein schön goldbraun geröstetes Toastbrot birgt keine Gefahren.

Ob ihr weitere Extras, wie zum Beispiel einseitiges Bräunen durch eine Bagelfunktion oder Aufbrennen von Mustern oder Texten benötigt, hängt von eurem persönlichen Geschmack ab.

Nur eine Frage der Optik: Ein oder Zwei Schlitze

Ob es ein Doppelschlitz- oder Langschlitztoaster sein soll, richtet sich nach euren individuellen Wünschen und dem vorhandenen Platz. Ein Doppelschlitztoaster ist kürzer und dafür etwas breiter, ein Langschlitzgerät schmaler und länger, so dass mehrere Scheiben nebeneinander Platz finden.

Wer dickere Toastscheiben bevorzugt, sollte sich nach extra breiten Schlitzen umsehen. In einige Modelle passen sogar ganze Brötchenhälften. Je nach Platz und Anzahl, der zu sättigenden Mäuler, stehen Toastgeräte zur Auswahl, die zwei oder vier Scheiben gleichzeitig rösten.

Die Anzahl der Bräunungsstufen liegt meistens zwischen 6 und 9. Je mehr Stufen vorhanden sind, desto feiner kann reguliert werden, wie knusprig das Brot werden soll.

Ob Flachbetttoaster, Kombinationstoaster, Karusselltoaster, Einschubtoaster oder Durchfahrttoaster, es gibt zahlreiche verschiedene Modelle zur Auswahl. Die Qualität spielt bei der Modellfrage allerdings keine Rolle. Es gibt von jeder Variante günstige und hochwertige Produkte. Hier entscheiden allein eure Vorlieben wofür ihr euch am Ende entscheidet.

Was die Leistung des Toasters angeht, gibt es keine pauschale Regel, die wir euch an die Hand geben können. Die meisten Toastgeräte bringen eine Leistung von 750 bis 1400 Watt mit. Je nach Größe, Anzahl der Schlitze und Zusatz-Funktionen variiert dies aber stark. Deshalb sollte die Watt Anzahl nicht das wichtigste Kriterium auf der Suche nach einem guten Toastgerät sein.

Sicherheit ist ein Muss

Bei vielen Menschen sind stylische Geräte mit Edelstahlgehäusen sehr beliebt. Diese gibt es von vielen verschiedenen Marken, von Severin bis WMF. Alle namenhaften Hersteller achten in der Regel inzwischen darauf, trotzdem solltet ihr selbst noch einmal nachhacken, dass ein Edelstahl-Gehäuse wärmeisoliert ist. Die Außenwände dieser Geräte erwärmen sich nämlich je nach Modell sehr stark. Besonders wenn Kinder im Haushalt sind sollte hierauf viel Wert gelegt werden. Mit einer guten Wärmeisolation wird das Verletzungsrisiko minimiert. Um verbrannte Finger von vorneweg zu vermeiden, sind Kunststoffgehäuse die ungefährlichere Variante. Zudem sollte das Gerät einen rutschfesten Stand haben, damit es auch bei ein wenig Trubel in der Küche niemals umkippen kann.

Gute Modelle verfügen zudem über eine automatische Abschaltfunktion, die nötige Sicherheit gewährleistet. Verkantet sich eine Brotscheibe so im Gerät, dass sie nicht rausspringen kann, würden die Heizelemente immer weiter rösten. Ein eingebauter Sicherungskontakt sorgt dafür, dass sich das Gerät hier automatisch abschaltet.

Weiterer praktischer Zusatz, der einen guten Toaster ausmacht: Die Krümelschublade. Über ein extra Fach können so Brot- oder Brötchenreste einfach und ungefährlich entfernt werden. So ist die schnelle Reinigung zwischendurch zügig erledigt. Außerdem wird ein Anbrennen der angehäuften Krümel und somit auch dem unangenehm verkohltem Geruch vorgebeugt. Bei Modellen ohne Krümelschublade müssen die Reste herausgeschüttelt werden. Sonst verkohlen diese irgendwann und können sogar zur Rauchentwicklung führen.

Praktisch ist außerdem eine manuelle Stopp-Funktion. Der Röstvorgang kann damit jederzeit unterbrochen werden. Das ist gut zu gebrauchen, wenn man vorher eine zu hohe Röststufe gewählt hat und das Toastbrot sonst anbrennen würde.

Ihr seht, es gibt viel zu beachten beim Toasterkauf. Vor allem beim Thema Sicherheit solltet ihr nicht an der falschen Stelle sparen. Dabei gibt es gute Geräte egal, ob von WMF, Severin oder einer anderen Marke. Wir hoffen, wir konnten euch eine kleine Orientierung geben und ihr findet schnell den richtigen Toaster.