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"Trockner" - 9 Artikel

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Das große Wäschetrockner-ABC

Ein dringender Termin steht an und das richtige Kleidungsstück hängt noch feucht auf der Leine? Dieses Problem kennen nur die Leute, die noch keinen Wäschetrockner haben. Dabei überzeugen diese im nu: Sie sparen Platz und vor allem Zeit, da viele Kleidungsstücke nach dem Trocknen nicht mehr gebügelt werden müssen. Die Wäsche ist ruckzuck trocken und anziehbereit und lästige Bügelarbeit bleibt euch erspart.

Wäschetrockner haben ihre Vorzüge

Abgesehen davon, dass die Wäsche an der Leine viel langsamer trocknet als in einem Trockner, ist sie danach auch weitaus weicher und weniger zerknittert. Somit könnt ihr auf den Weichspüler, der die Umwelt sowieso nur belastet, getrost verzichten.

Ein weiterer toller Nebeneffekt ist, dass ihr aufgrund der softeren Wäsche nun weniger bügeln müsst und euch somit nochmal Zeit und Mühe spart. Trockenkeller, Dachboden oder sperrige Wäschespinne im Garten werden überflüssig, denn ein Trockner spart ordentlich Platz. Meistens kann ein klassischer Wäscheständer zudem nach Bedarf oben auf dem Gerät platziert werden.

Die Trockentechnik macht den Unterschied

Die Größe des Trockners bzw. die Füllmenge passt ihr am einfachsten dem eurer Waschmaschine an. So lauft ihr nicht Gefahr, dass eine gewaschene Wäscheladung nicht vollständig in den Trockner passt. Wäre der Trockner dagegen zu groß, und läuft nicht mit ausreichender Befüllung, betreibt ihr eurer Gerät ineffizient und verbraucht mehr Energie und somit Stromkosten als nötig.

Wenn ihr überlegt, wo ihr in eurem Haushalt überhaupt Platz für so ein Gerät habt, dann solltet ihr bei diesem Gedanken auch Rücksicht auf die Technik nehmen. Es gibt grundlegend drei verschiedene Trockentechniken, die heutzutage zum Trocknen von Wäsche verwendet werden. Zu unterscheiden sind Abluftrockner, Kondenstrockner und Wärmepumpentrockner.

Ablufttrockner sind am günstigsten

Die Luft in der Wäschetrommel wird über einen Heizstab erwärmt. Der Wäscheladung wird Feuchtigkeit entzogen, die von der Luft aufgenommen wird. Ablufttrockner führen die nasse Luft aus dem Gerät heraus.

Dies geschieht über einen Schlauch, der ins Freie führt oder an ein Abluftsystem angeschlossen wird. So werden auch kleine Flusen rausgespült. Damit sich kein Kondenswasser bildet, sollte der Schlauch mit einem leichten Gefälle ausgerichtet werden.

Im Vergleich zu den anderen Technologien überzeugen die Ablufttrocknergeräte im ersten Moment durch einen geringen Anschaffungspreis. Aber Achtung, die Stromkosten können, je nach Energieeffizienzklasse, zum Teil sehr hoch ausfallen und nach einigen Jahren Benutzung des Ablufttrockners ist der Preisvorteil bei der Anschaffung nicht mehr gegeben. Und Wäschetrockner halten im Durchschnitt ganze 13 Jahre.

Können überall stehen: Kondenstrockner

Letztere sind allerdings nicht für geschlossene Räume, die keine Fenster oder Entlüftungswege haben geeignet. In dem Fall sind Kondenstrockner eine Option. Die nasse Abluft wird bei diesen Modellen nicht nach außen abgeführt, sondern im Gerät aufgestaut und durch kalte Umgebungsluft abgekühlt. Diese kondensiert dadurch und wird in einem Behältnis gesammelt, das regelmäßig geleert werden muss. Im Prinzip braucht man deshalb nur einen Platz mit Steckdose in der Nähe, um diese Geräte aufzustellen und zu betreiben. Im Gegensatz zu Ablufttrocknern sind sie also etwas flexibler und benutzerfreundlicher, aber hochwertige Geräte sind in der Regel auch etwas teurer.

Wärmepumpentrockner besonders verbrauchsarm

Die neuste und energiesparendste Technologie steckt in Trocknern mit integrierter Wärmepumpe. Es ist die Weiterentwicklung des klassischen Kondenstrockners. Zum trocknen, erwärmen sie die Luft nicht mithilfe von Heizstäben, sondern mit einer Wärmepumpe. Die Luft wird an der warmen Seite der Wärmepumpe erhitzt und kondensiert später an der kühlen Seite.

Dort wird die Flüssigkeit wiederum aufgefangen. Der große Vorteil dieser Technik liegt darin, dass dadurch viel Energie gespart wird. Die heiße Abluft, und damit der größte Teil der Energie, für den nächsten Trocknungsprozess. So ist der Vorgang besonders energieeffizient. Im Vergleich zum Kondenstrockner benötigt ein Wärmepumpentrockner bis zu 50% weniger Energie. Statt 3,5 bis 4,5 kWh je Trocken-Durchlauf zu verbrauchen, sind es beim Wärmepumpengerät nur noch 1,6 bis 2,2 kWh.

Die aufwändigere Technik spiegelt sich natürlich im Anschaffungspreis wieder. Allerdings sollte man die weitaus geringeren Stromkosten im Hinterkopf behalten. Summiert man die laufenden Kosten über den Lebenszeitraum so eines Gerät auf, werden die Anschaffungskosten eher in den Schatten gestellt. Einen kleinen Nachteil gibt es aber: Durch die ausgefeilte Technik müssen diese Modelle mehr gewartet werden und benötigen auch etwas mehr Zeit zum Trocknen.

Energieeffizienzklasse entscheidet über Stromkosten

Achtet beim Kauf auf das EU-Energielabel. Es liefert dem Verbraucher nützliche Informationen über dieses Modell, wie Füllmenge und Lautstärke im Betrieb. Es weist aber vor allem die Energieeffizienzklasse aus. Diese sagt aus, wie viele Kilowattstunden ein Gerät im Jahr verbraucht. Der Stromverbrauch ist eine oft unterschätzte Größe bei der Kaufentscheidung.

Dabei liegt vor allem hier auf lange Sicht ein großes Kostenpotential. Also spart nicht am falschen Ende, verlockende Schnäppchen können am Ende hohe Folgekosten nach sich ziehen. Die Wertungsskala reicht von der Bestnote A+++ bis zu D. Am wenigsten Energie verbrauchen demnach A+++-Geräte.

In der Regel sind nur Wärmepumpentrockner mit A+++ ausgezeichnet. Kondensationstrockner erreichen teilweise bis A++ und Ablufttrockner im besten Fall bis zur Klasse A. Für den ahnungslosen Verbraucher sieht der Unterschied zwischen den Klassen meist nicht sehr groß aus. Aber Vorsicht, ein Gerät der Klasse B kann bis zu 70 Prozent mehr Strom beim Trocknen deiner Wäsche verbrauchen als einer der Klasse A+++.

Wenn ihr euch ein umweltfreundliches und sparsames Gerät anschaffen wollt, ist die Anschaffung eines Wärmepumpentrockners empfehlenswert. Achtet beim Kauf eines neuen Wäschetrockners vor allem nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Energieeffizienzklasse. Der höhere Anschaffungspreis ist spätestens beim Blick auf die Stromrechnung gerechtfertigt.

Achtet außerdem auf das richtige Volumen, damit alles, was ihr trocknen wollt, auch wirklich in die Trommel passt und zudem eine benutzerfreundliche Bedienbarkeit des Geräts. Wir hoffen unser kleines „Wäschetrockner-ABC“ war für euch informativ und ihr wisst jetzt, auf was ihr beim Trockner-Kauf achten.